Die Auswahl ist riesig – Worauf Sie beim Hundefutter besonders achten sollten

Wer erstmals Hundefutter kaufen will, wird überrascht sein, wie viele Marken und Sorten es von Hundetrockenfutter, aber auch Nassfutter im Laden gibt. Ganze Reihen werden von Hundefuttersäcken und Dosen gefüllt. Da ist es nicht leicht, spontan die richtige Auswahl zu treffen.

Inhaltsstoffe:

Legen Sie besonders großen Wert auf die Zusammensetzung des Futters. Der Hund ist in der Hauptsache ein Fleischfresser. Das Futter sollte deshalb einen hohen Anteil an fleischlichen Rohstoffen enthalten. Es ist auch wichtig, dass pflanzliche Stoffe enthalten sind, die den Hund mit den notwendigen Vitaminen versorgen. Zucker, Geschmacksverstärker und künstliche Farb- und Konservierungsstoffe sollten nicht als Inhaltsstoffe aufgelistet sein. Auch Getreide sollten nur in geringem Maße vorhanden sein.

Lesen Sie also die Inhaltsangaben genau durch. Es ist leider oft schwer zu entziffern. Besonders beim ersten Kauf von Hundefutter sollten Sie sich aber diese Zeit nehmen.

Hundeblick

Alter des Hundes:

In den verschiedenen Lebensphasen hat der Hund verschiedene Ansprüche an das Futter. Welpen benötigen sehr viel Energie. Das Welpenfutter ist daher reich an Proteinen und Mineralstoffen. So wird das gesunde Wachstum des jungen Hundes unterstützt. Einmal dem Welpenalter entwachsen, braucht der Hund seiner Art und Haltung entsprechende Versorgung. Ein sehr aktiver Hund, der viel Bewegung hat und viele Kalorien verbraucht, benötigt etwas mehr Futter oder kalorienreicheres Hundetrockenfutter als der Hund, der eher ruhig im Temperament ist und nicht so viel verbraucht. Ein älterer Hund, so ab dem Alter von 7 Jahren, wird mit Seniorenfutter versorgt werden. Bei diesem Futter wird mit dem geringeren kalorischen Anteil auf die Gesundheit des Hundes geachtet. Ein zu schwerer Hund wird sich weniger gerne bewegen. Gleichzeitig benötigen die älteren Hunde nach wie vor viele Vitamine und Mineralstoffe.

Wählen Sie also die Sorte aus, die dem Alter Ihres Hundes entsprechend entwickelt wurde.

Unverträglichkeiten und Allergien:

Auch Hunde leiden inzwischen sehr oft an Allergien. Oft werden sie von Inhalten des Futters ausgelöst. Besonders günstige Futtersorten werden oft mit einem hohen Anteil an Weizen kostensparend produziert. Da dieses Getreide deutlich günstiger ist als Fleisch, wird so der Preis niedrig gehalten. Nicht nur Menschen haben oft Schwierigkeiten mit zu viel Weizen, auch unsere Hunde sind davon oft betroffen. Es gibt Futtermittelproduzenten, die deshalb ganz auf Weizen und ähnliches Getreide verzichten. Reis und Mais wird vielfach besser vertragen. Hat der Tierarzt eine ganz bestimmte Allergie diagnostiziert, darf genau dieser Anteil nicht in der List der Inhaltsstoffe auftauchen. Manchmal ist es allerdings nicht so klar zu erkennen, worauf der Hund reagiert. Probieren Sie dann das Hundetrockenfutter aus, das Ihrem Hund schmeckt und er auch gut verdauen kann.

Diätfutter:

Hunde mit einer ganz bestimmten Krankheit werden damit unterstützt, dass sie ein besonderes Futter für sie kaufen. Solches Futter ist auf die ganz speziellen Bedürfnisse des Hundes zugeschnitten. Ihr Tierarzt wird Ihnen empfehlen, welches Futter Sie für Ihren Vierbeiner wählen sollen.

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